
Laserbeugung ist eine weit verbreitete Methode zur Analyse von Partikelgrößenverteilungen. Sie eignet sich für trockene Pulver, Suspensionen und Emulsionen. Der Messbereich liegt zwischen 10 nm und 5 µm.
Die Laserbeugung zeichnet sich durch hohe Flexibilität und universelle Einsatzmöglichkeiten aus.
Hoher Probendurchsatz und sehr gute Reproduzierbarkeit sind weitere positive Eigenschaften der Laserbeugung.
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Produktdetails
Die Laserbeugung betrachtet die Wechselwirkung des monochromatischen, kohärenten Laserlichts mit Partikeln. Durch Interferenz von Lichtwellen entstehen spezielle Beugungsmuster, die für die Partikelgröße charakteristisch sind.
Beugung von Licht am Partikel (Bild 1 und Bild 2) und Wechselwirkung von Laserlicht mit Partikeln (Bild 3)
Die Beugungsmuster werden durch die sogennante Fraunhofer Theorie hinreichend beschrieben und erlauben es, aus der Analyse der Laserbeugung die Partikelgröße zu berechnen. Für feine Partikel wird das reine Laserbeugungs-Signal schwächer, dafür spielen Phänomene wie Brechung, Absorption und Reflexion eine wichtigere Rolle. Diese führen dazu, dass Licht an Partikeln zu größeren Winkeln abgelenkt wird. Man spricht jetzt allgemein von „Lichtstreuung“.
Die Mie Theorie beschreibt alle Wechselwirkungen von Licht mit Partikeln, sodass bei der Analyse auch Partikel im Submikrometer-Bereich zuverlässig erfasst und analysiert werden können.

