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Funktionsweise des HORIBA LA-920® Partikelgrößenanalysators

Messprinzip
Wenn Licht auf ein Partikel auftritt, so wird es gestreut. Diese Streuung erfolgt in alle Richtungen, bei größeren Partikeln mehr in Vorwärtsrichtung, bei kleineren Partikeln vermehrt seitlich und rückwärts. Das optische System des LA-920 besteht aus einem He-Ne-Laser zur Messung großer Partikel und einer Wolframlampe für die Kleinen. Die Lichtstreuwerte, die um die Probenzelle in einem Winkelbereich von 0 bis 150° aufgenommen und nach Fraunhofer oder Mie ausgewertet werden, ergeben die Partikelgrößenverteilung. Das LA-920 ist in der Lage, sämtliche Korngrößen innerhalb dieses breiten Bereiches in einem Messvorgang präzise zu messen.



Messvorgang

Nach der Hintergrundmessung des Dispergiermittels werden einige Tropfen einer feinen Suspension oder Emulsion oder eine Spatelspitze eines Pulvers zugegeben. Für Pulverproben ist manchmal der Einsatz von Netzmittel empfehlenswert. Das Probeaufgabegefäß ist in Teflon ausgelegt und für fast alle organischen Medien geeignet. Eine Flügelradpumpe bewegt die Probe im Kreis. Die Geschwindigkeit ist je nach Probenbeschaffenheit in 15 Stufen einstellbar. Der effektive, regelbare Ultraschallfinger wird bei Bedarf zur besseren Desintegration von Agglomeraten zugeschaltet. Bei 90% der Proben kann die Folgemessung ohne Zwischenspülung des Probenkreislaufs erfolgen. Damit sind bis zu 20 Proben pro Stunde messbar. Die eigentliche Messzeit beträgt nur 20 Sekunden. Messabläufe mit unterschiedlichen Einstellparametern können automatisiert werden, mit Hilfe des "Autofill" lassen sich auch Spülung und Dispergiermittelzugabe automatisieren. Für kleine Probemengen gibt es eine Zelleinheit mit 6 ml Inhalt und Magnetrührer.
Das LA-920 ist unter MS – Windows (95, 98, 2000, NT) über eine einfache RS-232 Schnittstelle zu bedienen. Die Software bietet bei hoher Flexibilität eine hohe Fehlersicherheit durch Methodenspeicherung und Sequenzfestlegung. Passwörter definieren die Zugangsberechtigung und den Freiheitsgrad der Analyse.

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