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Funktionsweise des HORIBA LA-300® Partikelgrößenanalysators


Messprinzip
Das LA-300 benutzt für die Messung eine Laserdiode mit einer Wellenlänge von 650 nm und einer Leistung von 5 mW. Sechs Weitwinkeldetektoren, die um die Probenzelle in einem Winkelbereich von 0 bis 150° angeordnet sind, sowie ein Ringdetektor fungieren als Empfänger des an den Partikeln gestreuten Lichtes. Die elektrischen Signale, welche mit der Stärke des gestreuten Lichtes korrespondieren, werden genutzt um die Größenverteilung der Partikel nach Fraunhofer oder Mie auszuwerten. Diese Meßmethode erzielt eine ausgezeichnete Genauigkeit und Reproduzierbarkeit.



Messvorgang
Nach der Hintergrundmessung des Dispergiermittels werden einige Tropfen einer feinen Suspension oder Emulsion oder eine Spatelspitze eines Pulvers zugegeben. Für Pulverproben ist manchmal der Einsatz von Netzmittel empfehlenswert. Das Probeaufgabegefäß ist als Ultraschallbad ausgelegt und mit kurzen Schläuchen mit der Zelle verbunden. Die Flügelradpumpe bewegt die Probe im Kreis. Die Geschwindigkeit ist je nach Probenbeschaffenheit in 15 Stufen einstellbar. Der Ultraschall wird bei Bedarf zur besseren Desintegration von Agglomeraten zugeschaltet. Bei 90% der Proben kann die Folgemessung ohne Zwischenspülung des Probenkreislaufs erfolgen. Damit sind bis zu 20 Proben pro Stunde messbar. Die eigentliche Messzeit beträgt nur 10 Sekunden. Messabläufe mit unterschiedlichen Einstell parametern können automatisiert werden, mit Hilfe des "Autofill" lassen sich auch Spülung und Dispergiermittelzugabe automatisieren. Für kleine Probemengen gibt es eine Zelleinheit mit 6 ml Inhalt und Magnetrührer.
Das LA-300 ist unter MS – Windows (95, 98, 2000, NT) über eine einfache RS-232 Schnittstelle zu bedienen. Die Software bietet bei hoher Flexibilität eine hohe Fehlersicherheit durch Methodenspeicherung und Sequenz-festlegung. Passwörter definieren die Zugangsberechtigung und den Freiheitsgrad der Analyse.
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