Nano-Partikelanalysator
HORIBA SZ-100

Fachberichte (2)

  • Partikelanalytik im Nanometerbereich

    In vielen Industrien wird die Laserbeugung zur Partikelcharakterisierung im Rahmen der Qualitätskontrolle eingesetzt. Man unterscheidet dabei im Wesentlichen zwischen zwei Verfahren, der dynamischen Laserstreulichtanalyse (DLS) und der statischen Laserstreulichtanalyse (SLS). Beide Methoden erlauben eine schnelle und einfache Charakterisierung von Dispersionen. In dem folgenden Artikel werden beide Methoden anhand ihrer wesentlichen Charakteristika gegenübergestellt. Bei der dynamischen Lichtstreuung existieren verschiedene Mess- und Auswertemöglichkeiten. Dieser Beitrag beschäftigt sich ausschließlich mit der sogenannten Photonenkorrelationsspektroskopie (PCS), der am weitesten verbreiteten Methode der dynamischen Streulichtmessung. Die hier vorgestellten Analysen wurden mit dem HORIBA LA-950 (SLS, Abb. 1) und einem HORIBA SZ-100 (DLS, Abb. 1) durchgeführt. Beide Analysemethoden sind in ISO-Standards beschrieben: ISO 13320 (SLS) und ISO 13321 (DLS).
  • Statische und dynamische Laserstreulichtanalyse: zwei etablierte Methoden im Vergleich

    Die Qualität vieler industriell genutzter Dispersionen und Schüttgüter wird entscheidend durch deren Partikelgrößenverteilung bestimmt. Die Tröpfchengröße von Emulsionen, wie sie beispielsweise für Lebensmittel und Getränke häufig verwendet werden, hat einen wesentlichen Einfluss auf ihre Verwendbarkeit. Mundgefühl, Aussehen, Geschmack und Stabilität sind abhängig von der Partikelgrößenverteilung. Zur Charakterisierung von Emulsionen haben sich zwei Methoden etabliert: die statische und die dynamische Laserstreulichtanalyse. Beide Techniken arbeiten schnell und zuverlässig. Die Methoden beruhen aber auf unterschiedlichen physikalischen Prinzipien. Dies bewirkt, dass die erzeugten Messwerte einige charakteristische Unterschiede aufweisen und daher eine unterschiedliche Aussagekraft haben. Auch in Bezug auf Konzentration, Messbereich und benötigter Probenmenge gibt es Unterschiede. Im Folgenden soll anhand einiger Beispiele aufgezeigt werden, worin die Stärken der jeweiligen Messmethoden liegen.

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