Retsch Technology präsentiert den neuen, kompakten Nanopartikelanalysator HORIBA SZ-100 für die Partikelgrößenmessung bis in den Nanometer-Bereich sowie die Bestimmung des Zetapotentials und des Molekulargewichts.
Das SZ-100 misst ultrafeine Partikel bis in den Nanometer-Bereich, sowohl bei extrem niedrigen als auch bei extrem hoher Partikelkonzentrationen. Dieses neu entwickelte Analysegerät wird in der Bio- und Nanotechnologie (z. B. Nanokeramiken oder Nanometalle) sowie in der Proteinanalytik eingesetzt. Das HORIBA SZ-100 erzielt die besten Messergebnisse und verfügt über einen weiten Messbereich (0,3 nm bis 8 μm). Damit erfüllt das Gerät nicht nur die Anforderungen für die Arbeit im Labor, sondern auch für die Qualitätskontrolle im Produktionsbereich.
Partikelgrößenmessung von 0,3 nm bis 8 μm
Das SZ-100 misst die Partikelgrößenverteilung über einen breiten Messbereich mittels Photonenkorrelationsspektroskopie (PCS). Messungen sind bei unterschiedlichsten Konzentrationen durchführbar: von wenigen ppm bis in den zweistelligen Prozentbereich. Für die Analysen können Standard-Einwegküvetten aus Kunststoff oder Glasküvetten verwendet werden. Das benötigte Probenvolumen beträgt zwischen 12 μm und 3 ml.
Zetapotentialmessung von -200 bis +200 mV
Die Analyse wird in speziell von HORIBA gefertigten 100 μl Küvetten mittels Laser-Doppler Elektrophorese durchgeführt.
Molekulargewichtsbestimmung von 1 x 103 bis 2 x 107 g/mol
Das absolute Molekulargewicht und der zweite Virialkoeffizient (A2) werden durch statische Streulichtmessungen bei unterschiedlichen Konzentrationen über Debye-Linse Plots ermittelt.
Anwendungsbeispiele
Vorteile
- Extrem breiter Messbereich von 0,3 nm – 8 μm
- Höchste Auflösung und Präzision
- Platzsparendes Design ermöglicht die Installation in allen Laborumgebungen
- Weiter Konzentrationsbereich von wenigen ppm bis 40 Vol%
- Flexible Optik mit Messungen bei 90° oder 173°
- Temperierbare Messkammer
- Einfache Bedienung, geringer Reinigungs- und Wartungsaufwand
- Zetapotentialmessung
- Bestimmung von Molekulargewicht und 2. Virialkoeffizienten
- Schnelle Messung ca. 2 min
- Einfache, intuitive Software, optional 21CFR Part11 konform
Leistungsmerkmale
| Messprinzip | |
| -Partikelgröße | Photonenkorrelationsspektroskopie (PCS) gemäß ISO13321 |
| -Molekulargewicht | Debye Plot Auswertung (Statische Laserlichtstreuung) |
| -Zetapotential | Laser Doppler Electrophorese |
| Messbereich | |
| -Partikelgröße | 0,3 nm - 8 µm |
| -Molekulargewicht | 1 x 103 - 2x 107 g/mol |
| -Zetapotential | -200 mV to +200 mv |
| Genauigkeit der Partikelgrößenmessung | +/-2% für NIST zertifizierte Polystyrol-Latex Partikel (100 nm) |
| Messzeit | ~2 min unter Standardbedingungen |
| Benötigtes Probenvolumen | |
| -Partikelgröße | Mindestvolumen 12 µl - 1,2 ml, je nach Küvettentyp |
| -Molekulargewicht | Mindestvolumen 12 µl - 1,2 ml, je nach Küvettentyp |
| -Zetapotential | 100 µl |
| Dispersionsflüssigkeit | Wasser, organische Lösungsmittel oder andere Flüssigkeiten (in Abhängigkeit der verwendeten Küvette) |
| Optisches System | |
| - Lichtquelle | Halbleiter-Laser λ=532 nm, 10 mW |
| - Detektor | Photomultiplier (PMT) |
| Messzelle | |
| -Partikelgröße | Küvetten |
| -Molekulargewicht | Küvetten |
| -Zetapotential | Spezielle Einmalzellen mit Elektroden |
| Laser-Typ | Klasse 1 |
| Temperatureinstellung für Proben | 1 °C - 90 °C (max. 70 °C für Elektroden- und Kunststoffzellen) |
| Betriebsumgebung | 5 °C - 30 °C, weniger als 85% rel. Luftfeuchte (keine Kondensation) |
| Spannungsversorgung | 100-240 V, 50/60 Hz |
| Abmessungen (B x H x T) | 528 x 273 x 385 mm |
| Gewicht (Messeinheit) | 25 kg |
| Datenschnittstelle | USB 2.0 (zwischen Analysator und PC) |
Funktionsprinzip
Darüber hinaus lässt sich auch das Zetapotential und das Molekulargewicht bestimmen. Die Probenkonzentration kann durch das spezielle Design der Messoptik von wenigen ppm bis 40 Vol% betragen. Eine leistungsfähige, intuitive Software garantiert schnelle und zuverlässige Charakterisierung von Nanomaterialien.
Der SZ-100 Prospekt beinhaltet detaillierte Informationen zum Funktionsprinzip.
Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten



