Qualitätskontrolle von Katalysatorstäbchen mit digitaler Bildverarbeitung

Katalysatoren werden sowohl in der pharmazeutischen als auch in der chemischen Industrie als wichtiges Hilfsmittel in der Produktion eingesetzt. Ein Katalysator bechleunigt chemische Reaktionen, indem er die Aktivierungsenergie herabsetzt und damit sowohl die Produktivität steigert als auch den Energieaufwand senkt.

Bei vielen Prozessen wird eine Mischung aus flüssigen oder gasförmigen Ausgangsstoffen (z. B. Erdöl) in einem Reaktor mit festem Katalysatormaterial umgesetzt. In Abhängigkeit von der beabsichtigten Reaktion werden Katalysatoren aus verschiedenen Materialien wie Keramik, Aluminiumoxid, Metall oder Legierungen hergestellt. Um die Kosten zu reduzieren, können preiswerte Trägermaterialien mit dem eigentlichen Katalysator (z. B. Platin oder Rhodium) beschichtet werden.

Neben der aktiven Oberfläche spielt auch die Form der Katalysatoren eine entscheidende Rolle für die Wirksamkeit. Es muss berücksichtigt werden, dass genügend freies Volumen für die Reaktanden zur Verfügung steht. Außerdem darf der Gegendruck, der vom Katalysator aufgebaut wird, nicht zu hoch sein. Als besonders geeignet haben sich kugel-, waben- oder stäbchenförmige Geometrien erwiesen. Bei den stäbchenförmigen Katalysatoren existieren unterschiedliche Formen. So können die Querschnitte u.a. in runder, ellipsoider, trilober oder quadrolober vorliegen.

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