Dynamische Laserlichtstreuung

Dynamische Lichtstreuung (DLS) ist die allgemeine Bezeichnung für eine Methode zur Größenbestimmung kleinster Teilchen im Submikron-Bereich. Diese Partikel befinden sich in Suspensionen oder Emulsionen in Brown’scher Bewegung.

Die Diffusionsgeschwindigkeiten sind dabei nach der Stokes-Einstein-Beziehung umgekehrt proportional zur Größe dp (hydrodynamischer Durchmesser) der Partikel. 

(k=Boltzmann-Konstante) 

Temperatur T und Viskosität η der Flüssigkeit sind dabei wichtige Einflussgrößen, die bei einer Messung von Partikelgrößen genau bekannt sein müssen.

Innerhalb des Streulichtes kommt es zu Interferenz, das Streulicht der einzelnen Partikel kann sich konstruktiv (Verstärkung) oder destruktiv (Auslöschung) überlagern. Da die Partikel nicht ortsfest sind, ändert sich die Interferenz mit der Zeit und es kommt zu Intensitätsschwankungen, die mit einem Photomultiplier aufgezeichnet werden.

Die Zeitabhängigkeit der Intensitätsschwankungen ist also direkt von der Bewegungsgeschwindigkeit und somit der Partikelgröße abhängig und wird in der Regel über eine Autokorrelation analysiert. Daher ist für diese Methode auch der Begriff Photonen-Korrelationsspektroskopie üblich. Bei diesen Geräten wird das Streulicht entweder in 90° Richtung zum einfallenden Strahl oder in Rückstreurichtung (173°-177°) aufgezeichnet, je nach Streuintensität oder Konzentration der Probe.

Der Nano-Partikelanalysator SZ-100 verfügt über zwei leistungsfähige Photomultiplier, mit denen sowohl hoch konzentrierte als auch stark verdünnte Proben analysiert werden können.