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Fachberichte

Bestimmung der Partikelgröße und -form pharmazeutischer Granulate

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Pharmazeutische Granulate sind, technisch gesehen, Agglomerate, die meist aus einer Mischung von Arzneistoff und diversen Hilfsstoffen bestehen.

Die Granulatherstellung kann mit verschiedenen Methoden erfolgen. Eine davon ist die Trockengranulierung, ein einfaches und schnelles Verfahren. Dabei werden wirkstoffhaltige Pulvermischungen mit Tablettenpressen oder Walzenkompaktoren zu großen Einheiten verpresst und anschließend mit Hilfe von Mühlen oder Siebgranulatoren auf die gewünschte Granulatkorngröße zerkleinert. Die unterschiedlich großen Granulatpartikel, die dabei entstehen, sind naturgemäß unregelmäßig geformt. Gebräuchlich ist die Granulation zur Manifestierung einer bestimmten Mischungsgüte sowie zur  Verbesserung der Fließ- und Kompressionseigenschaften der Pulvermischung. Ein neueres Einsatzgebiet stellt die Verwendung solcher Trockengranulate als selbständige Arzneiform dar, die den Wirkstoff über einen gewissen Zeitraum (8 – 12 Stunden) möglichst gleichmäßig abgeben. Solche so genannten Retard- Arzneiformen haben für den Patienten den Vorteil eines verlängerten Einnahmeintervalls und dementsprechend einer reduzierten Einnahmefrequenz gegenüberherkömmlichen Arzneiformen.

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